Do schools today kill creativity?

21 10 2008

Das ist meine erste Englischhausaufgabe  seit über 2 Jahren.

Verstehen, 5 nette Sätze raussuchen (die man selber benutzen will) und darüber diskutieren können…Ach wie habe ich es vermisst. Jetzt weiß ich erst, wie sehr mir die Schule fehlt ;-)

Na ja, zumindest ist das Video nicht total langweilig (erst beim dritten Mal wird es langsam lahm), aber sooft müsst ihr es euch ja nicht antun. Es lohnt sich aber es wenigstens einmal komplett zu sehen. Er ist wirklich ein sehr guter kurzweiliger Redner.

Also viel Spaß!





Matheposter sind schon was tolles ;-)

14 07 2008

Hier mal ein kleiner Nachtrag zu den neuesten Mathepostern aus Berlin :-)

Here it goes!

math cures

math for life

math predicts

math understands

Ja, solch schicke Plakate hängen im neu-renovierten Mathegebäude (auch PI-Gebäude genannt) der FU.

Cool, oder ;-) Studier ich nicht was ganz tolles!





Geräuschkulisse Hörsaal

5 02 2008

leises Murmeln von vorne links, anhaltendes Papierrascheln und nervöses Kugelschreiber-Klicken, genüssliches Schmatzen und Schnorpsen vom Vordermann begleitet durch raschelndes Alupapier, umfallende Glasflaschen, die geräuschvoll den Hörsaal herunterrollen, kreischende Stuhlbänke vom periodischen Verlagern des Gewichtes einzelner Studenten, ratschende Reißverschlüsse, klickende Blechdosen, quietschende Kreide auf der Tafel, summender Lüfter eines Notebooks aus der Reihe hinter mir, herunterfallende Taschenrechner, Stifte, Hefter, …, Vibrationsalarm vom Nachbarn links, ein schniefender und schnaubender Kommilitone in der 2. Reihe, surrender Overhead-Projektor/Polylux, zufallende knarrende Türen, leises Kichern von Mitte-Links und schallendes Gelächter von Hinten-Links, Technofan als rechten Nachbarn mit iPod im Ohr, Top-Ten-Hit als Klingelton mit folgendem kurzen Telefongespräch: „Ich sitz’ hier gerade in der Vorlesung“… „Hm“… „Ja, mach ich.“… „Meld mich in 30 Minuten bei dir.“… „Bis gleich.“, Kohlensäure, die aus Flaschen entweicht, tickender Sekundenzeiger, Polizeisirenen (TU) und Vogelgezwitscher (FU), geschäftiges SMS tippen, Fuß scharren und knarrendes Parkett, regelmäßiges Knacken einer kaputten Neonröhre, tropfender Wasserhahn bis zum nächsten Tafelwischen, nervöses Fingertrommeln auf den Holzklapptischen, schnipsende Finger meist aus den vorderen Reihen,…

UND ganz unauffällig im Hintergrund: die sonore Stimme eines Professors.





Alltag eines Studenten…

30 06 2007

spicker_vorlesung





Lange Nacht der Wissenschaften…

19 06 2007

…ein bisschen verspätet, aber immerhin hier sind ein paar Fotos (weiter Fotos hier), um euch ein paar Eindrücke zu vermitteln.

Lange Nacht der Wissenschaften-PI
Das Pi-Gebäude des Mathematikfachbereichs ;-)

Lange Nacht der Wissenschaften-Hof
Der Innenhof des Informatik-Gebäudes

Lange Nacht der Wissenschaften - Tensegrities
Die Tensegrity-Ecke im Innenhof

Lange Nacht der Wissenschaften-Team
Das Team

 





Tensegrity

4 05 2007

= Fantasiewort aus Tension (Spannung) und Integrity (Vollständigkeit, Intaktheit)

Ein Tensegrity besteht aus Stäben die durch Seile miteinander verbunden sind. Dabei dürfen sich die Stäbe allerdings nicht gegenseitig berühren und die Seile gehen nur von einem Stabende zum nächsten Stabende. Alle anderen Arten von Halterungen sind nicht „erlaubt“. Das heißt, das System hält sich selbst durch stetig Spannung im Gleichgewicht (selbst von der Gravitation ist es unabhängig).

Mittlerweile basieren viele Stadiendächer und Brücken auf dieser Idee auf.

Hier mal kleiner Selbstversuch bebildert.

Mein Tensegrity-Turm aus 9 Cocktail-Strohhalmen:

1. Die Materialien

Tensegrity_01materialien

2. Die erste Etage ist geschafft

Tensegrity_ 02erste_Etage

3. Die Zweite Etage steht, auf zur Letzten!

Tensegrity_03zweite_Etage

4. Es ist fertig :-) (ein bisschen schief, aber es ist bombenfest – nach knapp 2 Stunden)

Tensegrity_04fertig

Hier noch ein sehr interessanter Link mit vielen Beispiel-Tensegrities (Fotos echter Tensegrities und Computersimulationen).





Semesterstart :-) / :-(

21 04 2007

Es hat wieder begonnen: der „Ernst“ des Lebens – das Studium!!!

Die ersten Übungsblätter flattern wieder über die Schreibtische und erwarten Beachtung.
Professoren fordern (wieder) höchstes Engagement von jedem einzelnen.
Man hat wieder das Gefühl von Ratlosigkeit und Unverständnis, wenn irgendjemand wie selbstverständlich Begriffe aneinanderreiht, die kein normaler Mensch kennt oder zumindest nicht in dieser Zusammenstellung verwendet. Und dann auch noch eine Antwort von seinem Gegenüber erwartet.
Der Wecker funktioniert wieder.
Das Wort Kaffe bekommt wieder einen höheren Stellenwert.
Freizeitaktivitäten werden möglichst aufs Wochenende verschoben oder ganz gestrichen.
Nichtraucher Nasen werden wieder vermehrt zu aktiven Passivrauchern.
Die Hand bekommt wieder Krämpfe bei so ungewohnt hoher Belastung.
Die öffentlichen Verkehrsmittel sind sichtlich voller und stickiger und die Leute in ihnen gestresster. (Gut, dass man bei dem Wetter zumindest Teilstreckenweise aufs Fahrrad umsteigen kann.)
PCs bekommen wieder weniger Aufmerksamkeit (zumindest meiner :-( , damit wohl leider auch dieser Blog).
So jetzt muss ich Schluss machen…ein unbearbeitetes Arbeitsblatt flattert gerade aus meiner Tasche. Ich werd es mal einfangen gehen. 

Aber hier noch was Positives: Nur noch 3 Monate, dann sind ist wieder Semesterferien vorlesungsfreie Zeit.





Erste Erfahrungen einer Studentin

4 10 2006

Berlin, Zusammenwürfelung von Ereignissen meines Brückenkurses

  • 6:30 Uhr das Radio geht an (wie schon die ganze letzte Woche duddelt die Musik los, schon wieder Xavier Naidoo – wo ist bloß diese blöde Fernbedienung???)
  • 5 Minuten später nach ergebnisloser Suche hab ich es immerhin bis zum Schrank geschafft, jetzt kann ich mir auch gleich meine Klamotten raussuchen
  • Duschen-brrrrrrr-kalt -(
  • Frühstück – schon wieder kein vernünftiger Käse und die Milch ist klumpig
  • 7:30 Uhr der Bus kommt zu spät (eine Tatsache, die leider immer häufiger auftritt)
  • 7:44 Uhr Anschluss an den Regio verpasst – Flucht zur S-Bahn (so schnell, das eben im Dämmerschlaf machbar ist)
  • 8:30 Uhr fast das Ziel erreicht, noch 15 Minuten Fußmarsch – ich beginne meine Umgebung wahr zu nehmen
  • 8:45 Uhr Hörsaal – die besten Plätze sind schon wieder besetzt…immerhin ich muss bestimmt nicht wieder auf den Boden sitzen
  • 9:00 Uhr Kommilitonen erfordern Anteilnahme am allgemeinen Gesprächsthema
  • 9:15 Uhr Beginn des ersten Vorlesungsblock (Addition kann man auch seeeeeeehr kompliziert machen)
  • 9:41 Uhr was ist eigentlich surjektiv???
  • 10:45 Stunde vorbei – schon wieder 8 Seiten in 90 Minuten voll geschrieben, was für ein Verschleiß
  • es regnet und ich steh bei den Rauchern (werde mehr oder weniger zu meinem Glück gezwungen, die „frische“ Luft zu genießen…positiv: ich rauche noch nicht -) )
  • ab in die Übungsgruppen und einen Platz erhaschen (Wer zuerst kommt, malt zuerst. – 1. Grundsatz eines Studenten!!!!)
  • Endlich Mittag, mein Magen knurrt – auf geht es zur Mensa (Bemerkung: ich hätte nicht gedacht, dass Kantinenessen, so abwechslungsreich und einigermaßen gut schmecken kann *Daumenhoch*)
  • Pause vorbei – das ist eine der Sachen, die immer gleich sind – Pausen waren und bleiben wohl immer zu kurz, um seine soziale Kompetenz zu testen
  • 14:00 Uhr 2. Vorlesungsblock – hm, interessante Holzvertäfelung an der Decke, wie man die wohl am Besten da oben ranbekommt???
  • 2. Übungsblock – bei welcher Aufgabe waren wir doch gleich?
  • 10 Minuten früher Schluss als nach Plan – Schade, gerade jetzt wo meine Banknachbarin und ich ein so interessantes Gesprächsthema gefunden hatten (2. Grundsatz: Soziale Kontakte an der Uni sind unabdingbar, sonst läuft man Gefahr in späten Vorlesungsstunden einzuschlafen und dann bekommt man noch weniger mit, als wenn man „nur“ quatscht ;-) ).
  • Jetzt geht es ab nach Hause, viel zu rekapitulieren gibt es immer und man kann sich immer auf den nächsten Tag freuen oder ich finde morgen die Fernbedienung -)