Kulturelles Public Viewing
25 06 2008Schon mal Fußball im Theater gesehen? Nein? Warum nicht? Ist wie woanders auch, nur bequemer!
19:00 Uhr, Friedrichstraße: Fans in Weiß, Schwarz laufen zu Hauf’ die Straße entlang viele von ihnen in Richtung „Fanmeile“ (wie mindestens eine halbe Million anderer Menschen auch), einige sind auf dem Weg mit Fahnen, Fähnchen, Schals und Hütten auf dem Weg zum Admiralspalast
19:35 Uhr, Im Logenbereich des Admiralspalast: Es heißt Plätze ergattern…die roten Stoffsitze sind schnell besetzt. Der Countdown läuft…noch 70 Minuten bis zum Anpfiff, die Verbindung steht. Es ist leicht eng, aber man sitz angenehm weich…jetzt heißt es Plätze besetzt halten. Es werden Bockwurst und Bier verzerrt inmitten dieser kulturellen Einrichtung (ein fast witziger Kontrast).
20:30Uhr: Die Nationalhymnen fangen an zu trällern. Junge mitfiebernde Fans springen aus ihren Logenplätzen und grölen laut (und überraschenderweise flüssig) die deutsche Hymne.
20:45 Uhr: Anpfiff…man ist der Typ vor mir groß!
Immer mal wieder: Ein lautes Trötten und euphorisches „Deutschland, Deutschland“-Gebrüll unterstützt mit kleinen Laola-Wellen.
21:07 Uhr: TOR für die Türkei ein lautes Stöhnen folgt sogleich über die schlechte Leistung des deutschen Keepers
21:12 Uhr:TOOOOOOOORRRR Ausgleichstreffer durch unseren allseits beliebten Schweini…und die Fahnen werden unten auf dem Parkett geschwungen und auf den Rängen hält es keinen auf den Sitzen.
21:30 Uhr: Halbzeit und eine Platzwunde später…Anstehen an den Toiletten (na wer hätte das gedacht
)
21:45 Uhr: In der Hoffnung es folgt eine bessere Halbzeit.
22:00 Uhr: Lahm wird gefault ganz nah an der 16m Linie…und natürlich gibt es keinen Freistoß für Deutschland…es folgen „Ohne Schiri habt ihr keine Chance“, „Schiri, wir wissen wo dein Auto steht“ und ähnlich kreativer Sprechgesang
21:55 Uhr: Und dann zu aller Entsetzten DIE STÖRUNG!!!! Kein Bild und das über 5 Minuten – Totenstille…in der Reihe vor uns wird das Handy-Radio bemüht, um zu erfahren was verpasst wird – Glücklicherweise kein Tor!
22:20 Uhr: Kurz vor dem 2:1 für Deutschland, springt mein Vordermann (immer noch das Radio im Ohr) auf und schreit TOR, 5 Sekunden später Klose köpft ihn rein…das Spiel ist jetzt Zeit verzögert.
22:25 Uhr: Und schon wieder Störungen, aber Gott sei Dank wird pünktlich in der internationalen Schaltzentrale in Wien kurz vor dem 2:2 wieder der Strom angeschaltet (und mein Vordermann stöhnt mal wieder 5 Sekunden früher als die alle anderen)…Entsetzten pur, machen es die Türken schon wieder wie in den letzten 3 Spielen???
22:30 Uhr: DIE Erlösung heißt LAHM – wir sind im Finale und alles springt auf und umarmt sich. Ein schöner Fußballabend, wenn das Spiel nur aus den letzten 20 Minuten bestanden hätte
oder wie Frau Merkel so schön formuliert hat: „An manchen Stellen musste auch ich die Luft anhalten.“
Heimfahrt steht an…ein typisches Bild: überfüllte S-Bahnen, leicht bekleidete Frohnaturen, lautes Grölen, sinnfreie Textzeilen, … (also im Endeffekt nicht anders als im Theater
)
JETZT WERDEN WIR EUROPAMEISTER????
(Hm, also eigentlich hab ich auf Spanien getippt.)
PS: Der coolste Fußball-Song seit langem “DA DADADADA DA DA”
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Kategorien : Berlin und die Welt, Leben & Co
Geräuschkulisse Hörsaal
5 02 2008leises Murmeln von vorne links, anhaltendes Papierrascheln und nervöses Kugelschreiber-Klicken, genüssliches Schmatzen und Schnorpsen vom Vordermann begleitet durch raschelndes Alupapier, umfallende Glasflaschen, die geräuschvoll den Hörsaal herunterrollen, kreischende Stuhlbänke vom periodischen Verlagern des Gewichtes einzelner Studenten, ratschende Reißverschlüsse, klickende Blechdosen, quietschende Kreide auf der Tafel, summender Lüfter eines Notebooks aus der Reihe hinter mir, herunterfallende Taschenrechner, Stifte, Hefter, …, Vibrationsalarm vom Nachbarn links, ein schniefender und schnaubender Kommilitone in der 2. Reihe, surrender Overhead-Projektor/Polylux, zufallende knarrende Türen, leises Kichern von Mitte-Links und schallendes Gelächter von Hinten-Links, Technofan als rechten Nachbarn mit iPod im Ohr, Top-Ten-Hit als Klingelton mit folgendem kurzen Telefongespräch: „Ich sitz’ hier gerade in der Vorlesung“… „Hm“… „Ja, mach ich.“… „Meld mich in 30 Minuten bei dir.“… „Bis gleich.“, Kohlensäure, die aus Flaschen entweicht, tickender Sekundenzeiger, Polizeisirenen (TU) und Vogelgezwitscher (FU), geschäftiges SMS tippen, Fuß scharren und knarrendes Parkett, regelmäßiges Knacken einer kaputten Neonröhre, tropfender Wasserhahn bis zum nächsten Tafelwischen, nervöses Fingertrommeln auf den Holzklapptischen, schnipsende Finger meist aus den vorderen Reihen,…
UND ganz unauffällig im Hintergrund: die sonore Stimme eines Professors.
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Kategorien : Leben & Co, Studi-Sachen
Neapel und Umgebung
7 01 2008Ich weiß, der Urlaub war schon letzten Oktober, aber da ich eh seit dem nichts mehr geschrieben hab. Kann ich das auch jetzt noch nachholen ![]()
Also genießt die Sonnenstrahlen auf den Fotos

Die Fußgängerzone angeblich ohne Vespas…na ja, wer es glaubt. Also Achtung vor risikofreudigen Mofafahrern!!!

Der Vesuv mit seiner letzten “heißen Luft”.

Sonnenuntergang über Capris Markenzeichen.

Das Aqua Naturale auf Capri (oder eben eine fotowürdige zusammengefallene Grotte)

Das WEITE BLAUE MEER

Das Kitsch-Foto schlechthin…Gibt es eine Vorstellung vom Mittelmeer, die trashiger ist als diese?

Pompejis-Überreste

Ein kleiner Gecko zwischen den altehrwürdigen Überresten eines römischen Amphitheaters.
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Kategorien : Leben & Co, Trips
Weltmeister!!!!!
30 09 2007Jepp, wir haben es mal wieder geschafft. Okay, vielleicht nicht „wir“, aber unsere Fußballdamen sind ein weiteres Mal Weltmeister geworden. JUCHUUUUU!!!
Fazit:
- Damit liegen wir in der ewigen WM-Tabelle auf Platz 2 hinter den USA (ja, die müssen immer besser sein
).
- Wir sind jetzt zweimaliger Weltmeister beim Frauenfußball und sind die ersten, die es geschafft haben den Weltmeistertitel zu verteidigen.
- Wir sind die ersten, die ein gesamtes WM-Turnier ohne ein einziges Gegentor hinter uns gebracht haben – DANKE Nadine Angerer
(Turbine Potsdam RULEZ)
- Birgit Prinz führt nun die Torschützenliste der WM-Turniere an.
- Wir haben mal wieder den Fair-Play-Award gewonnen (auch zum zweiten Mal).
Na dann hoffen wir, dass wir 2011 die Frauenweltmeisterschaft in Deutschland feiern können.
„Die Welt zu Gast bei Freunden (Weltmeistern)“

(Quelle: http://portal.gmx.net/images/866/4719866,h=299,pd=1,w=400.jpg )
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Kategorien : Berlin und die Welt, Leben & Co
„Eine Bootsfahrt, die ist lustig…“
25 09 2007„…eine Bootsfahrt, die ist schön. Denn beim Segeln kann man ganz viele interessante Sachen sehn! … Dubdidu“
Was man da so alles sehen kann, hab ich versucht einzufangen. Wir waren übrigens in Holland, nur falls man das mit Hilfe der Windmühle nicht erkannt haben sollte. ![]()
Denke die Fotos sind einigermaßen ansehnlich.
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Kategorien : Leben & Co, Trips
Random Thoughts
23 05 2007Knowledge is power. Power corrupts. Study hard. Be evil!!!!
To be or not to be. – Shakespeare
To do is to be. – Nietzsche
To be is to do. – Sartre
Do be do be do. – Sinatra
Procrastination isn’t the problem, it’s the solution. So procrastinate now, don’t put it off.
Ellen DeGeneres
In mathematics you don’t understand things. You just get used to them.
Johann von Neumann
Getting information off the Internet is like taking a drink from a fire hydrant.
Mitch Kapor
Give a person a fish and you feed them for a day; teach that person to use the Internet and they won’t bother you for weeks.
Life is a waste of time,
Time is a waste of life,
So let’s get wasted all the time,
And have the time of our lives.
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Kategorien : Leben & Co
Sommerliche Temperaturen im März und ihre Folgen auf den menschlichen Verstand…
13 03 2007Kaum lässt sich die Sonne blicken und das Thermometer könnte potenziell auf 20°C steigen, spielt der menschliche Verstand verrückt.
Die Glückshormonproduktion scheint ins unermessliche zu steigen. Jede freie Minute wird im Freien verbracht und selbst Hausmuffel (wie ich) zieht es nach draußen. Selbst wenn es und nur in den nächsten Park auf eine Sonnenbank verschlägt, um uns eine Softwarehandbuch oder ähnliches zu Gemüte zu führen.
Fahrräder werden wieder vermehrt aus den Kellern geschoben und nehmen wie auch ihre verrückten Kollegen, die auch bei Schnee und Glätte über die Gehwege brettern, am Verkehrsleben teil. ![]()
Im Tiergarten sind wieder die ersten Sonnenanbeter zu bestaunen, die nur noch in Badehose auf der Wiese liegen (man beachte letzte Woche war noch fast Bodenfrost!), während andere es noch nicht glauben konnten und mit (mittlerweile) offenen Wintermänteln und versteckten Schalen an ihnen vorüberziehen.
Auch die Jogger haben die Lage erkannt. Sie haben ihre stylischen Sonnenbrillen rausgeholt und laufen überwiegend mit kurzen Hosen und T-Shirts durch die Parkanlagen.
Nun bin ich gespannt wie lange die Wetterlage so anhält. Denn schon ab dem nächsten Wochenende soll es wieder die Möglichkeit auf Schneeregen geben. Wollen wir es nicht hoffen.
Bis dahin verdränge ich diese Vorstellung und vertiefe mich wieder in mein Buch und lasse die Sonne meine Nase kitzeln.
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Sonntagsshopping bei IKEA
4 03 2007Wer kennt sie nicht die beiden Phänomene „Verkaufsoffener Sonntag“ und „IKEA“? Für sich alleine genommen sind beide Ereignisse zu verkraften. Bei beiden kann man sicher sein, dass man genauso verrückte Menschen trifft, wie man selber einer ist.
Zum einen weil man selbst zu dem Ergebnis gekommen ist, dass man irgendetwas noch ganz dringend braucht (was natürlich keinen weiteren Tag mehr warten kann) und man nie wieder so viel Zeit haben wird, wie an einem Sonntagnachmittag zwischen 12 und 17 Uhr, um es auszuwählen. Zum anderen weil dieses ersehnte Objekt ausgerechnet ein sperriges Möbelstück oder voluminöses Dekorationselement von Ikea sein MUSS.
Folge: Der „Gute Laune“ -Pegel beginnt zu sinken (Es fragt sich nur wie viel unsere Skala aushält?).
Ursachen:
- Die Fahrt mit den Öffentlichen Verkehrsbetrieben zu dem gewünschten Einrichtungshaus bei strömenden Regen und leider viel zu großem Abstand von Haltestelle bis zur Eingangshalle (was sich später noch als positiv herausstellen wird, denn so wird der Drang irgendetwas Schweres zu kaufen doch sehr stark beeinträchtigt).
- Kinder in der Eingangshalle, die weinen, weil das Kinderland überfüllt ist und Eltern die genervt sind, weil sie jetzt ihre quengelnden Kinder am Hals haben.
- Überfüllte Gänge und leere Bleistift- und Rollmaßbandbehälter (ein wichtiger Grund überhaupt zu Ikea zu fahren…KOSTENLOSE Bleistifte und meterweise Maßband, was man nach einem Jahr im entferntesten Winkel des Schrankes wieder findet und dann endlich doch wegschmeißt).
- Quälend langsam voreinander entlang watschelnde Menge auf der Ausstellungsebene. Erst in der Markthalle hat man wieder das Gefühl von Freiraum (auch wenn der meist dadurch kommt, dass man ab sofort einen Wagen vor sich herschiebt und dadurch zumindest einen geringen Abstand zu anderen Menschen aufrechterhält).
- Und an der Kasse erst bemerkt man, dass man doch mehr Gegenstände eingekauft hat als man eigentlich wollte, obwohl man doch tatsächlich an der Illusion festgehalten hat, dass es DIESES Mal nicht passieren würde. Aber es ist doch auch alles so unheimlich praktisch!
Was kann den Tag dann nur noch Retten?
Da hilft nur noch der IKEA-HOTDOG, der schon an der Kasse angepriesen wird (man sei ja nur noch „5 Minuten“ davon entfernt). Ein Fast-Food-Genuss der anderen Art…Es schmeckt ![]()
Fazit:
Der Glückspegel steigt!
Bleibt nur noch eins zu hoffen, dass wir beim Auspacken nicht bemerken, dass wir was zurückbringen müssen – meist eine Fifty-Fifty-Chance, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zum Schluss!
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