Hier mal ein kleiner Nachtrag zu den neuesten Mathepostern aus Berlin
Here it goes!
Ja, solch schicke Plakate hängen im neu-renovierten Mathegebäude (auch PI-Gebäude genannt) der FU.
Cool, oder
Studier ich nicht was ganz tolles!
Hier mal ein kleiner Nachtrag zu den neuesten Mathepostern aus Berlin
Here it goes!
Ja, solch schicke Plakate hängen im neu-renovierten Mathegebäude (auch PI-Gebäude genannt) der FU.
Cool, oder
Studier ich nicht was ganz tolles!
Schon mal Fußball im Theater gesehen? Nein? Warum nicht? Ist wie woanders auch, nur bequemer!
19:00 Uhr, Friedrichstraße: Fans in Weiß, Schwarz laufen zu Hauf’ die Straße entlang viele von ihnen in Richtung „Fanmeile“ (wie mindestens eine halbe Million anderer Menschen auch), einige sind auf dem Weg mit Fahnen, Fähnchen, Schals und Hütten auf dem Weg zum Admiralspalast
19:35 Uhr, Im Logenbereich des Admiralspalast: Es heißt Plätze ergattern…die roten Stoffsitze sind schnell besetzt. Der Countdown läuft…noch 70 Minuten bis zum Anpfiff, die Verbindung steht. Es ist leicht eng, aber man sitz angenehm weich…jetzt heißt es Plätze besetzt halten. Es werden Bockwurst und Bier verzerrt inmitten dieser kulturellen Einrichtung (ein fast witziger Kontrast).
20:30Uhr: Die Nationalhymnen fangen an zu trällern. Junge mitfiebernde Fans springen aus ihren Logenplätzen und grölen laut (und überraschenderweise flüssig) die deutsche Hymne.
20:45 Uhr: Anpfiff…man ist der Typ vor mir groß!
Immer mal wieder: Ein lautes Trötten und euphorisches „Deutschland, Deutschland“-Gebrüll unterstützt mit kleinen Laola-Wellen.
21:07 Uhr: TOR für die Türkei ein lautes Stöhnen folgt sogleich über die schlechte Leistung des deutschen Keepers
21:12 Uhr:TOOOOOOOORRRR Ausgleichstreffer durch unseren allseits beliebten Schweini…und die Fahnen werden unten auf dem Parkett geschwungen und auf den Rängen hält es keinen auf den Sitzen.
21:30 Uhr: Halbzeit und eine Platzwunde später…Anstehen an den Toiletten (na wer hätte das gedacht
)
21:45 Uhr: In der Hoffnung es folgt eine bessere Halbzeit.
22:00 Uhr: Lahm wird gefault ganz nah an der 16m Linie…und natürlich gibt es keinen Freistoß für Deutschland…es folgen „Ohne Schiri habt ihr keine Chance“, „Schiri, wir wissen wo dein Auto steht“ und ähnlich kreativer Sprechgesang
21:55 Uhr: Und dann zu aller Entsetzten DIE STÖRUNG!!!! Kein Bild und das über 5 Minuten – Totenstille…in der Reihe vor uns wird das Handy-Radio bemüht, um zu erfahren was verpasst wird – Glücklicherweise kein Tor!
22:20 Uhr: Kurz vor dem 2:1 für Deutschland, springt mein Vordermann (immer noch das Radio im Ohr) auf und schreit TOR, 5 Sekunden später Klose köpft ihn rein…das Spiel ist jetzt Zeit verzögert.
22:25 Uhr: Und schon wieder Störungen, aber Gott sei Dank wird pünktlich in der internationalen Schaltzentrale in Wien kurz vor dem 2:2 wieder der Strom angeschaltet (und mein Vordermann stöhnt mal wieder 5 Sekunden früher als die alle anderen)…Entsetzten pur, machen es die Türken schon wieder wie in den letzten 3 Spielen???
22:30 Uhr: DIE Erlösung heißt LAHM – wir sind im Finale und alles springt auf und umarmt sich. Ein schöner Fußballabend, wenn das Spiel nur aus den letzten 20 Minuten bestanden hätte
oder wie Frau Merkel so schön formuliert hat: „An manchen Stellen musste auch ich die Luft anhalten.“
Heimfahrt steht an…ein typisches Bild: überfüllte S-Bahnen, leicht bekleidete Frohnaturen, lautes Grölen, sinnfreie Textzeilen, … (also im Endeffekt nicht anders als im Theater
)
JETZT WERDEN WIR EUROPAMEISTER????
(Hm, also eigentlich hab ich auf Spanien getippt.)
PS: Der coolste Fußball-Song seit langem “DA DADADADA DA DA”
Dem Jahr der Mathematik ist wirklich etwas gutes abzugewinnen, es gibt ausnahmsweise mal intellektuelle Plakate auf den Werbeflächen der Berliner S-Bahn-Stationen. Wo sonst nur stupide Handywerbung oder die neusten Provokationen der Bild, auf einmal Formeln, Diagramme und Konstruktionen.
Also warten mit Lerneffekt? Wohl doch eher rätsel raten, ob man das noch mit Dingen aus seinem Gedächtnis abgleichen kann (Vorausgesetzt, es war jemals drin
).
Jepp, wir haben es mal wieder geschafft. Okay, vielleicht nicht „wir“, aber unsere Fußballdamen sind ein weiteres Mal Weltmeister geworden. JUCHUUUUU!!!
Fazit:
Na dann hoffen wir, dass wir 2011 die Frauenweltmeisterschaft in Deutschland feiern können.
„Die Welt zu Gast bei Freunden (Weltmeistern)“

(Quelle: http://portal.gmx.net/images/866/4719866,h=299,pd=1,w=400.jpg )
…ein bisschen verspätet, aber immerhin hier sind ein paar Fotos (weiter Fotos hier), um euch ein paar Eindrücke zu vermitteln.

Das Pi-Gebäude des Mathematikfachbereichs

Der Innenhof des Informatik-Gebäudes

Die Tensegrity-Ecke im Innenhof
Das Team
Freitag – endlich Wochenende
Abends/nachts bekommt der Körper die Ruhe, die er braucht um die Ereignisse der vergangenen Woche zu verarbeiten und um neue Energie zu tanken für die Kommende.
VONWEGEN
Sobald es dämmert werden die U- und S-Bahnen wieder gefüllt mit frisch geduschten und „gestylten“ Leuten (keine Ahnung, ob man alle Moden als gestylt bezeichnen kann?).
95% der Menschen sind unter 30 oder füllen sich zumindest so ![]()
Auf den Straßen haben die Dönerbuden Hochkonjunktur dicht gefolgt von den Kneipen, die bei diesen angenehmen Frühlingstemperaturen doppelt Platz haben (bis knapp an die Borsteinkante) und auch bis zu Erschöpfung ausnutzen. Überall hört man Stimmengewirr und Gläser klirren.
Fahrradfahrer ohne Licht und Skateboarder kreuzen mit waghalsigen Manövern Straßen und Gleise. Schon leicht angetrunkenen Machos motzen in der Gegend rum (kein großartiger Unterschied zum helllichten Tag, muss man gestehen, höchstens ein noch geringeres Niveau durch gehobenen Alkoholpegel).
Ein paar Stunden später ist es schon wieder vorbei und die Reise geht wieder in die entgegengesetzte Richtung…ab nach Hause.
Müde Menschen, die nach 24 Stunden auf den Beinen nun doch endgültig erschöpft sind und keine Kraft mehr haben sich dem Schlaf zu erwehren, säumen die Bahnhöfe, versuchen ohne einzuschlafen die 15 Minuten Wartezeit für die nächste Bahn zu überbrücken und den Schnapsleichen aus dem Weg zu gehen.
Währenddessen werden die Scheiben auf den Bahnhöfen geputzt und die Rolltreppen gereinigt für die Touristen, die morgen schon früh wieder hier entlang strömen werden.
Ein ganz normaler Start ins Wochenende.
Kaum lässt sich die Sonne blicken und das Thermometer könnte potenziell auf 20°C steigen, spielt der menschliche Verstand verrückt.
Die Glückshormonproduktion scheint ins unermessliche zu steigen. Jede freie Minute wird im Freien verbracht und selbst Hausmuffel (wie ich) zieht es nach draußen. Selbst wenn es und nur in den nächsten Park auf eine Sonnenbank verschlägt, um uns eine Softwarehandbuch oder ähnliches zu Gemüte zu führen.
Fahrräder werden wieder vermehrt aus den Kellern geschoben und nehmen wie auch ihre verrückten Kollegen, die auch bei Schnee und Glätte über die Gehwege brettern, am Verkehrsleben teil. ![]()
Im Tiergarten sind wieder die ersten Sonnenanbeter zu bestaunen, die nur noch in Badehose auf der Wiese liegen (man beachte letzte Woche war noch fast Bodenfrost!), während andere es noch nicht glauben konnten und mit (mittlerweile) offenen Wintermänteln und versteckten Schalen an ihnen vorüberziehen.
Auch die Jogger haben die Lage erkannt. Sie haben ihre stylischen Sonnenbrillen rausgeholt und laufen überwiegend mit kurzen Hosen und T-Shirts durch die Parkanlagen.
Nun bin ich gespannt wie lange die Wetterlage so anhält. Denn schon ab dem nächsten Wochenende soll es wieder die Möglichkeit auf Schneeregen geben. Wollen wir es nicht hoffen.
Bis dahin verdränge ich diese Vorstellung und vertiefe mich wieder in mein Buch und lasse die Sonne meine Nase kitzeln.
Regierungsviertel mit kunstvoller Spiegelung
gegenüber von der Museumsinsel ein winziger Park voller Sonnenanbeter
Es ist frei, aber das ist auch schon alles. Kein Glanz, kein Gloria, kein Trarar…Der 3. Oktober scheint für die Deutschen kein wirklicher Tag des Feierns zu sein, es gibt keine großen Feierlichkeiten. Einzig am Brandenburger Tor assoziiert man eine Fressbuden-Meile mit dem noch jungen Feiertag – ist er mehr nicht wert, keine großartigen Feste, Feiern oder Feuerwerke, sodass das ganze Volk in Aufruhe ist. Nichts oder besser nur wenig und unscheinbar.
Nicht mal das Medium Fernsehen (das sonst jeden Staatsbesuch und Wetterumschwung als Grund für Sondersendungen nimmt) scheint den Tag wirklich zur Kenntnis zu nehmen, außer dass mehr Leute vorm Fernseher sitzen und die Werbeeinnahmen steigen…denn wir haben ja nichts besseres zu tun am 3. Oktober.