S-Bahn-Poster mit Anspruch

28 02 2008

Dem Jahr der Mathematik ist wirklich etwas gutes abzugewinnen, es gibt ausnahmsweise mal intellektuelle Plakate auf den Werbeflächen der Berliner S-Bahn-Stationen. Wo sonst nur stupide Handywerbung oder die neusten Provokationen der Bild, auf einmal Formeln, Diagramme und Konstruktionen.

Jahr der Mathematik - Skater

Jahr der Mathematik - Krawatte

Jahr der Mathematik - Klassenzimmer

Jahr der Mathematik - Einparken

Jahr der Mathematik - Einparken

Also warten mit Lerneffekt? Wohl doch eher rätsel raten, ob man das noch mit Dingen aus seinem Gedächtnis abgleichen kann (Vorausgesetzt, es war jemals drin ;-) ).





Geräuschkulisse Hörsaal

5 02 2008

leises Murmeln von vorne links, anhaltendes Papierrascheln und nervöses Kugelschreiber-Klicken, genüssliches Schmatzen und Schnorpsen vom Vordermann begleitet durch raschelndes Alupapier, umfallende Glasflaschen, die geräuschvoll den Hörsaal herunterrollen, kreischende Stuhlbänke vom periodischen Verlagern des Gewichtes einzelner Studenten, ratschende Reißverschlüsse, klickende Blechdosen, quietschende Kreide auf der Tafel, summender Lüfter eines Notebooks aus der Reihe hinter mir, herunterfallende Taschenrechner, Stifte, Hefter, …, Vibrationsalarm vom Nachbarn links, ein schniefender und schnaubender Kommilitone in der 2. Reihe, surrender Overhead-Projektor/Polylux, zufallende knarrende Türen, leises Kichern von Mitte-Links und schallendes Gelächter von Hinten-Links, Technofan als rechten Nachbarn mit iPod im Ohr, Top-Ten-Hit als Klingelton mit folgendem kurzen Telefongespräch: „Ich sitz’ hier gerade in der Vorlesung“… „Hm“… „Ja, mach ich.“… „Meld mich in 30 Minuten bei dir.“… „Bis gleich.“, Kohlensäure, die aus Flaschen entweicht, tickender Sekundenzeiger, Polizeisirenen (TU) und Vogelgezwitscher (FU), geschäftiges SMS tippen, Fuß scharren und knarrendes Parkett, regelmäßiges Knacken einer kaputten Neonröhre, tropfender Wasserhahn bis zum nächsten Tafelwischen, nervöses Fingertrommeln auf den Holzklapptischen, schnipsende Finger meist aus den vorderen Reihen,…

UND ganz unauffällig im Hintergrund: die sonore Stimme eines Professors.