Freitag – endlich Wochenende
Abends/nachts bekommt der Körper die Ruhe, die er braucht um die Ereignisse der vergangenen Woche zu verarbeiten und um neue Energie zu tanken für die Kommende.
VONWEGEN
Sobald es dämmert werden die U- und S-Bahnen wieder gefüllt mit frisch geduschten und „gestylten“ Leuten (keine Ahnung, ob man alle Moden als gestylt bezeichnen kann?).
95% der Menschen sind unter 30 oder füllen sich zumindest so ![]()
Auf den Straßen haben die Dönerbuden Hochkonjunktur dicht gefolgt von den Kneipen, die bei diesen angenehmen Frühlingstemperaturen doppelt Platz haben (bis knapp an die Borsteinkante) und auch bis zu Erschöpfung ausnutzen. Überall hört man Stimmengewirr und Gläser klirren.
Fahrradfahrer ohne Licht und Skateboarder kreuzen mit waghalsigen Manövern Straßen und Gleise. Schon leicht angetrunkenen Machos motzen in der Gegend rum (kein großartiger Unterschied zum helllichten Tag, muss man gestehen, höchstens ein noch geringeres Niveau durch gehobenen Alkoholpegel).
Ein paar Stunden später ist es schon wieder vorbei und die Reise geht wieder in die entgegengesetzte Richtung…ab nach Hause.
Müde Menschen, die nach 24 Stunden auf den Beinen nun doch endgültig erschöpft sind und keine Kraft mehr haben sich dem Schlaf zu erwehren, säumen die Bahnhöfe, versuchen ohne einzuschlafen die 15 Minuten Wartezeit für die nächste Bahn zu überbrücken und den Schnapsleichen aus dem Weg zu gehen.
Währenddessen werden die Scheiben auf den Bahnhöfen geputzt und die Rolltreppen gereinigt für die Touristen, die morgen schon früh wieder hier entlang strömen werden.
Ein ganz normaler Start ins Wochenende.
