Nehmen wir einmal an, wir kennen eine Friseurkette, die (wie soll es anders sein) lauter junge Leute eingestellt hat, einen catchy Namen besitzt und eine ultracoole Werbe- und Identifikationsfigur.
Wir kennen nun also diesen Laden, der sich zudem an einem fast x-beliebigen Standort befindet. Einzige Bedingung: viel Laufkundschaft (also irgendeine Shoppingmeile wäre perfekt).
Wenn wir nun weiterhin annehmen, dass man so gut wie jedes Mal sicher gehen kann, dass man von einer völlig unbekannten Person (meist Lehrlinge) den Kopf gewaschen bekommt (rein bildlich gemeint, keine metaphorische Andeutung!!!), von einer weiteren frisiert wird und von einer wiederum anderen die Rechnung entgegen nimmt.
Jetzt nehmen wir den Fall an, dass sie zum Beispiel das vierte Mal innerhalb von ca. 9 Monaten dorthin gehen. Sie erwarten natürlich vollkommene Anonymität (sie fallen im Allgemeinen ja auch nicht groß auf), wer soll sich bei dem Gewusel dort auch noch an irgendwelche Gesichter erinnern?
Es passiert nun aber folgendes: Sie werden begrüßt mit den Worten: „Na, wieder schön kurz, so wie immer?“
Perplex kann man da wohl nur noch nicken.
Krönung nun noch: Bei der Rechnung, werden ihnen plötzlich Stempel auf ihrer Sammelkarte nachgetragen, weil sie doch schön öfter da waren, als die Anzahl der Stempel aussagt und einem dazu noch gesagt werden kann bei wem sie damals waren (obwohl sie es selber nicht mehr so genau wissen).
Hier stellt sich nun die Titelfrage, wie ich finde auch zurecht! Sind das nun Superhirne oder sind Friseursalons die neuen Testlabore für den Geheimdienst? ![]()
Fazit: UNHEIMLICH
