Dazwischen liegen 6 Jahre!

29 08 2006

eastside_flucht

eastside_wiki_flucht

(Quelle oben: made by mafalda;
Quelle unten:http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6b/Painting_3_east_side_gallery.JPG)

Es sind jeweils Fotos von der East Side Gallery zu sehen vom 27. August 2006 und von kurz nach der Restaurierung im Jahr 2000.

YOU CAN SEE THE DIFFERNCE!

eastside_trabieastside_trabi_wiki

(Quelle links: made by mafalda;
Quelle rechts:http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/60/Painting_2_east_side_gallery.JPG)




Vernissage in der Kirche

28 08 2006

Ort: Sternkirche in der Nähe des Johannes Kepler Platzes
Zeit: Montag, den 28.08.2006 – 20 Uhr
Vorkommnis: In der Sternkirche haben eine ehemalige Arbeitskollegin von meiner Mutter (malt erst seit drei Jahren!!!!) mit ihrem Schwiegervater (ist gelernter Malermeister und hat auch mal bei uns gemalert ;-) ) zusammen eine Ausstellung eröffnet.
Themen: Natur in Öl sowie Potsdamer Kirchen mit der Feder
Fazit: Wenn man mal in der Gegend ist, sollte man vielleicht mal dort vorbei schauen. Für meinen Teil sind besonders die Ölgemälde einen Blick wert. Man beachte hierbei mal die Jahreszahlen und die Entwicklung der Bilder.
Meine klaren Favoriten sind wohl Efeu (auch auf der Internetseite zu sehen), der Birkenweg und bei den Kirchen: die Zeichnung von der Nikolaikirche von 1945.

Hinweis: Ausstellung geht bis zum 5. Oktober 2006

Hier noch der Internetlink zur Künstlerin: www.dieselles.de





Spezies: Makler

23 08 2006

Wir sprechen hier von der Art des Wohnungsmaklers, der sehr auffällige und eigentümliche Eigenschaften besitzt. Ich habe so das vage Gefühl, dass jeder Makler mindestens 50 Prozent der folgenden Vorurteile in sich vereint.

  • Solariumbräune,
  • seltsame figurbetonte Anzugsmode,
  • leicht ergrautes zum Teil stark gegeltes Haar,
  • besitzt eine langjährige verheißungsvolle Karriere und ist dennoch so bescheiden und lebt in der billigen 2-Raumwohnung mit einer Mitzwanziger Studentin,
  • ein wunderbarer Märchenonkel,
  • für jedes Problem gibt es eine mehr oder (oft) weniger plausible Erklärung,
  • interessiert sich pseudomäßig für alles und jeden und besitzt natürlich viel Vitamin B und
  • die Standardsätze: „Natürlich wird das dann noch gemacht.“ Und „In zwei Wochen sieht das dann ganz anders aus.“

Wahrscheinlich ist das nun vollkommen ekelig und ungerecht, aber so kann ich mich wenigstens über positive Erfahrungen freuen.





Same Sex, different City…

14 08 2006

Aus welchen Gründen schauen Menschen „The L-Word“?

Folgende Beispiele sind denkbar:

  1. Man (bzw. Frau) ist lesbisch und kann sich voll und ganz mit den dargestellten Rollen identifizieren.
  2. Man(n) möchte wissen, wie es so zwischen zwei Frauen abläuft und freut sich auf viele Bettszenen…also auf der Suche nach einem lesbischen Softporno.
  3. Besonders Frau schaut die Serie, um ihren Feminismus zum Ausdruck zu bringen und eine Minderheit im Fernsehen zu unterstützen.
  4. Es kommt nichts anderes um diese Uhrzeit und man ist noch nicht müde genug, um ins Bett zu gehen.
  5. Man war neugierig auf die Serie, hat sie irgendwann mal eingeschaltet und nun kann man sich köstlich über die Frauen und wenigen Männer köstlich amüsieren bzw. findet die überzogenen und kitschigen Charaktere einfach nur putzig.

samesexdifferentcity

(Quelle:http://www.presseportal.de/showbin.htx?id=55705&type=preview.w425)

Ich muss ehrlich gestehen, dass zu den letzteren gehöre. Und nach reiflichen Überlegungen bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass 1. bis 4. allenfalls scheinheilige Motive sein können.

Begründung:

  1. Lesben die so leben, ständig über Sex und ihre derzeitige bzw. gerade verflossene Freundin reden, hab ich noch nicht gesehen. Ich bin gern bereit das Gegenteil zu glauben, wenn es mir demonstriert wird.
  2. Ausführlich Sexszenen gibt es in dieser Serie bisher fast ausschließlich bei dem einzigen heterosexuellen Paar in dieser Serie.
  3. Ich bezweifle sehr stark, dass Feminismus und „The L-Word“ vereinbar sind. Ich meine man schaue sich diese Frauen einfach nur mal an, sie sind einfach mal „typisch“ Frau (also keine Vorbilder für Emanzen).
  4. Es kommt „Monk“ und bald nun auch „Welcome Mrs. President“, beides bestimmt anspruchsvoller.

W.z.b.w. (Was zu beweisen war)

„The L-Word“ ist und bleibt eine ganz gewöhnliche Drama-Serie (fast schon Soap-mäßig), wie jede andere auch.





Zitat der Woche

10 08 2006

“Ich empfinde die ganze Diskussion um Stasi als verlogen in Deutschland. Sie müssen sich einen Moment mal vorstellen, die sowjetischen Panzer wären nicht in den Osten Deutschlands, sondern in Bayern oder Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz oder hier an der Saar eingerollt, und wer, glauben Sie, wer dann alles sich rechtfertigen müsste für seine SED-Vergangenheit?”

Links-Fraktionschef Oskar Lafontaine (Zitat entnommen aus der MAZ “Worte der Woche” vom 10.August 2006)





Fluch der Unterhaltungsindustrie?

10 08 2006
Der „Rote Faden“ von Fluch der Karibik 2 sollte einem geläufig sein, um hier mitreden zu können.

Hat der Film nun Anspruch? Antwort darauf kann nur ein klares „NEIN“ sein.

Wenn man ins Kino geht und sein Köpfchen bemühen will, dann ist man bei dem Film in den falschen Saal hineinspaziert. Wollte man jedoch einen Film sehen, der weder Anspruch hat noch anstrengend ist, dann hat man sich wohl auch verlaufen. Fluch der Karibik 2 ist voll gepackt mit Action, die dem Zuschauer nicht viel Zeit lassen, um mal an etwas anderes zu denken (z.B. ob die Haustür abgeschlossen ist?). Auch wenn die Action nicht viel mit Handlung verbunden ist, so zieht sie einen doch in seinen Bann.

Ein typischer Unterhaltungsfilm? Ja, wahrscheinlich kann man es nicht anders bezeichnen. Die Zuschauer lieben es, die Kritiker zerreißen es…was soll man auch anderes von Disney und der restlichen Unterhaltungsindustrie erwarten.

Selbst wenn ich gerne öfter auf der Seite der Kritiker stehe, so muss ich doch leider zugeben, dass ich in diesem Fall zum absoluten Mainstream gehöre.

AHOI ihr Landratten!





Schlafen oder nicht Schlafen?

8 08 2006

Es ist 3:03 Uhr nachts – Ich sollte müde sein. Ich habe gerade einen Blog erstellt, ich habe meinen ersten Beitrag geschrieben. Meine Aufgabe für heute sollte erledigt sein, aber ich bin einfach nicht müde.

3:05 – Ich überlege, wie es dazu kommen konnte, dass ich zu solch unmenschlichen Zeiten noch wach bin. Die Antwort: Ich schlafe zu lange. Folgliche Frage: Warum schlaf ich solange? Antwort: Weil ich so spät Schlafen gehe. Folge: Ich bin in einer Zwickmühle.

3:07 -  Ich habe die tiefgründigere Ursache meines Problems erkannt: Ich brauche wieder einen geregelten Tagesablauf, dann werde ich bestimmt wieder zu “normaleren” Zeiten schlafen. Problem: Wie soll man bei so viel Freizeit einen zeitlich geordneten Tag haben?

3:10 – Ich verschiebe die Suche nach einer Lösung irgendwohin, wo ich es nicht finden kann.

Auf in die nächste schlaflose Nacht!





What ever will be, will be!

8 08 2006

Ein neuer Blog. Braucht die Welt den nun wirklich so dringend? Man könnte sicherlich auch ohne ihn leben. Ich meine, was ist so besonderes an diesem Blog? Er ist genauso wie alle anderen. Interessiert mich wirklich noch eine anderen Meinung? Unterscheidet sie sich überhaupt von den anderen? Wahrscheinlich nicht.

Man könnte durchaus so pessimistisch an die Sache herangehen. Es ist das gute Recht jedes Menschen, aber ich hoffe, dass nicht alle so denken. Vielleicht gibt es doch ein paar interessante Kleinigkeiten zu entdecken. Kleinigkeiten, die das Leben interessanter machen oder Kleinigkeiten, die deine Weltansicht über den Haufen schmeißen.

Es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Lass uns Hier und Jetzt damit anfangen!

Nothing Left To Say

(Quelle: http://www.jamesharrisgallery.com/Artists/Mark%20Mumford/NothingLeftToSay.jpg)